Unser Heimatort Gräfenroda am
Rande des
Thüringer Waldes
Die 3740 Seelengemeinde Gräfenroda liegt am Rande des Thüringer Waldes 
in  einem nach Osten geöffneten Talkessel. 
Gegründet 1290 als „Grevenrot“ wuchs der Ort aufgrund seiner geografischen 
Lage zusehends. Mit zunehmender  Industrialisierung siedelte sich die 
Glasindustrie in Gräfenroda an. Die Glashütte, die  Industrieanlagen der 
Keramikindustrie sowie des Möbelwerkes prägten  das Bild des Ortes bis zur 
Wende 1990.
Berühmt wurde unser Heimatort durch den hier erfundenen Gartenzwerg, der 
seinen Weg hinaus in alle Welt antrat und zum  anderen durch die großartigen 
E rfolge der Katrin Apel im Biathlonsport. 
Doch auch kulturell hat Gräfenroda seine Berühmtheiten. Als Schulmeister 
Kantor und Organist lebte und arbeitete Johann  Peter Kellner (1705 – 1772) 
im Ort zur Zeit des berühmten Johann Sebastian  Bach, mit dem er befreundet 
war.
Mit der Wiedervereinigung brach die Industrie in Gräfenroda zusammen. Die 
Glashütte wurde abgerissen und Hunderte von  Arbeitsplätzen gingen verloren. 
Heute lebt der Ort im Tal der Wilden Gera vor allem  vom Tourismus, der vom
Gartenzwerg und einigen  privaten Glasbläsern angezogen wird. 
n
PLZ: 
99330, Ilmkreis  
Lage: 
420 bis 460 m über NN. Gräfenroda liegt im Tal der „Wilden Gera“, 
umgeben von Misch- und Fichtenwäldern.  Idyllische Wege laden zu 
verträumten und romantischen Wanderungen in die  Bergwelt und dichten 
Waldgebiete ein. Seine zentrale Lage am Nordrand  des Thüringer Waldes , 
etwa 10 km von den Kammlagen und höchsten  Bergen Thüringens entfernt, 
seine reizvolle waldreiche und historische  Umgebung, lassen Gräfenroda zu 
einem interessanten Ferienort werden.  
Anreise: 
Mit den Bahnstrecken Erfurt –Schweinfurt und Gotha-Gräfenroda 
über die Autobahnen A 4,A 71, die Bundesstraßen  B 4 und B 88 und mit dem 
Flugzeug über den Flughafen Erfurt Bindersleben. 
Es bestehen Busverbindungen nach Arnstadt (Kreissitz), 
Erfurt(Landeshauptstadt) und Ilmenau.  
Unterbringung:
 Privatunterkünfte, Pension „Alte Lache“, Jugendherberge.
Gaststätten: 
„Zum Dörrberg“, „Deutscher Hof“, „Zum Ried“, „Zur Erholung“ 
Vereinsgaststätte „Alte Lache“, Pizzeria „Zur  Hamsterburg“, Cafe Griebel.  
Sport und Kultur: 
 Kegelbahn, Bibliothek, Sportplatz, Sporthalle, 2 Museen, 
Schwimmbad, Angelgewässer  
Alljährliche Veranstaltungen: 
Sonnenwendfeuer, Thüringer 
Steinhebermeisterschaft, Schwimmbadfest,  Heimat- u. Zwergenfest, 
Flößgrabenlauf, Weihnachtsmarkt.  
Weitere Dienstleistungen:
Fremdenverkehrsbüro, Standesamt, 
Landambulatorium( 2 Ärzte f. Allgemeinmedizin,  Zahnarzt, Sozialstation, 
Physiotherapie), Zahnarzt, Arzt für  Allgemeinmedizin, Tierarzt, ASB- 
Rettungswache, „Wald“ –Apotheke, 4 Kfz-   Werkstätten, 2 Frisörgeschäfte, 2 
Kosmetiksalons, Volksbankfilliale,  Sparkassenfilliale, Postfilliale, 3 
Einkaufsmärkte( Rewe, Netto, Tegut ) und weitere Geschäfte.
Ausflugs- und Wandermöglichkeiten: 
Empfehlenswert sind 
Wanderungen(zu Fuß, mit dem Fahrrad) zum  Raubschloss, zum
Sieglitzgrund, zum Ausgebrannten Stein, zu den  Kammerlöchern, zum 
Lütschegrund, zur Lütschetalsperre( Bootsverleih,  Tauchschule) und zur 
Burgruine Liebenstein. Ausflüge zum  Tobiashammer nach Ohrdruf, in die 
Rennsteigtherme nach Oberhof, zu den  Wintersportstätten von Oberhof, zu 
den Burgen „Drei Gleichen“ und zum  Luftsportzentrum nach Crawinkel.